Willkommen in der Tabletop Werkstatt

Hier findet ihr viele meiner Projekte in Wort und Bild. Werde versuchen meine unzähligen Projekte hier auf einen Blick zu präsentieren und halbwegs aktuell zu bleiben!
Have fun!!

Donnerstag, 26. Juni 2014

Tropical Thunder Kampagne Spiel 3

Weiter geht es in einem unerhört schnellen Takt. Spiel drei ist auch geschlagen, diesmal sind die leicht mysteriösen Covenanter aufgetaucht. Bilder habe ich diesmal leider recht wenige gemacht, Akku der Kamera schwach und danach schlicht und einfach vergessen......durch die Abläufe der letzten Zeit wird uns der designierte Gouvernör des nun bereits getauften Atolls führen....have fun!


Tagebucheintrag Carlton Clay, interimistischer Gouverneur Archipel P-128. 24.Juni 1874

Die ersten beiden Wochen seit Eintreffen beim Archipel P-128 sind wie im Fluge gegangen. Die erste Seeschlacht mit Kräften des Preußischen Reiches habe ich nicht miterlebt da ich an Bord eines Scoutschwebers gemeinsam mit dem restlichen Verwaltungspersonal erst einen Tag später eingetroffen bin. Mit an Bord waren Ingenieure, Wissenschaftler und der eine oder andere Politiker der hier versucht sein Image aufzupolieren. Die Pest der Politik findet sich scheinbar immer und überall. Dennoch muss ich versuchen alle Gruppen an einen Tisch zu bringen um einen schnellstmöglichen reibungslosen Aufbau der Infrastruktur zu gewährleisten. Sollte ich eine Schwäche haben dann ist das wohl mein Stolz, aber der hat mit gepaart mit dem Willen nicht in der Gosse wie meine Eltern zu landen, auch zu einem Rinderimperium in den Weiten Steppen der Heimat geführt.

Einer unserer ersten gemeinsamen Schritte war es einen Namen für das Archipel zu finden. Die Abkürzung für die Inselgruppe mag für die Bürokraten fein sein, irgendwie kommt da allerdings zu wenig Beziehung auf. Schlussendlich einigten wir uns darauf die Inseln nach der Tochter ihres Entdeckers zu taufen; das Mary-Rose Archipel. Zwar ein etwas lieblicher Name für eine Inselgruppe wo Stürme, Seebeben und rauchende Vulkane an der Tagesordnung sind aber wir mögen ihn.

Mittlerweile konnten durchaus gute Nachrichten zu uns gelangen. Der amerikanischen Diplomatie gelang es die ostasiatischen Mächte aus der Region herauszuhalten, Gott alleine wird wissen was uns das an Gegenleistungen kosten wird. Aber wir sollten keine chinesischen, japanischen und auch keine russischen Schiffe hier sehen. Weniger erfreulich war die Nachricht dass unsere engen Verbündeten, das britische Königreich, zu sehr an anderen Schauplätzen gebunden ist; von daher keine Unterstützung. Schade, ich hatte mich auf ein paar Runden Golf auf einer der Vulkaninseln mit meinem alten Freund Sir Reginald Carter gefreut, das hätte dem alten Exzentriker gefallen. Aber er hat mich nicht vergessen und seine Beziehungen spielen lassen. So konnten wir einen Kontrakt mit der East Indian Merchant Company eingehen, die vor allem unsere Nachschubwege sichern wird und in den Randbereichen die Sicherung übernimmt. Ihren Wert haben sie bereits mehr als gezeigt indem sie eine Flotte des ottomanischen Reiches am Weg zum Archipel abgefangen haben und unter geringsten eigenen Verlusten in die Flucht geschlagen haben. Den preisgekrönten Bourbon auf den Regi so abfährt hat er sich damit wohl schon verdient.

Die letzten Tage waren vor allem die Ingenieure hart bei der Arbeit und haben erste Notunterkünfte errichtet sowie eine Mole und Lagerhäuser. Danach haben wir angefangen Inseln im Außenbereich des Mary-Rose Archipels zu erkunden um zu sehen welche sich für Befestigungsanlagen eignen. Der Plan ist die Insel mit einem Gürtel an befestigten Inseln zu umgeben damit die Resourcen der Flotte geschont werden können, im Moment sind die Tag und Nacht im Einsatz und ich weiß nicht wie lange wir diesen Rhythmus noch aufrecht erhalten können.

Wie wichtig die ständige Wachsamkeit ist, hat der heutige Tag gezeigt als in den frühen Morgenstunden ein Geschwader des Covenants im Außenbereich auftauchte. Nur Gott weiß wie die es geschafft haben an den Flotten der EIMC und unseren Luftpatrouillen vorbei zu kommen….aber wir wissen dass die andere Möglichkeiten haben. Auch der Grund ihrer Intervention muss für den Moment im Dunkeln liegen, da alle Versuche Kontakt mit ihnen aufzunehmen auf tote Kanäle stieß. Scheinbar hatten sie es auf die Errichtung eines Flugfeldes abgesehen und so sprachen ab 06.00 die Kanonen. Captain Clark konnte starke Kräfte heranführen und schon bald war die Luft erfüllt vom Dröhnen der Motoren und ein Valley Luftschiff glitt majestätisch durch den Äther als ich an Bord meiner privaten Yacht im Außenbezirk des Archipels eintraf. Ein altehrwürdiger Saratoga Flugzeugträger stapfte durch das Gewässer und ein Schlachtschiff hielt mit Unterstützung kleiner Augustas die Insel.

Auf Seiten der CoA waren nie gesehene Fluggeräte, von denen sich zwei sofort in eine Höhe begaben die es uns beinahe unmöglich machte sie selbst mit leistungsstarken Okkularen noch zu sehen. Andere Flugscheiben zogen unmöglich wendig durch die Lüfte um sich nach Beschuss wieder zurück zu ziehen, eine hit-and-run Taktik die ich so nur von unseren amerikanischen Ureinwohner gesehen hatte. Das Schlachtschiff des Covenant blieb die erste Zeit unter Wasser….wahrlich, die Berichte über die technischen Wunder dieser jungen Nation waren eher noch untertrieben. Erste blasse Gesichter der alten Seebären an Bord sah ich als eine Gruppe feindlicher Fregatten eine irrsinnige Breitseite an Energiewaffen auf lange Reichweite losließen die alles nur noch in gleißendes Licht tauchte. Ich fürchtete Schlimmes und ließ mir von meinem Steward einen Bourbon bringen.

Aber Captain Clark ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte mit konzentrierter Feuerkraft, auch dank der Veteranen an Bord unserer Schiffe, einen Gegner nach dem anderen Bezwingen. Schiffsgeschütze entluden ihre Ladung, Raketen stießen in feuerspeienden Gekreische auf die Gegner nieder, die Augustas waren bald mitten in den Feinden und hielten sogar einer gigantischen Energieentladung die aus dem Bug des CoA Schlachtschiffes kam stand. Kritische Momente gab es als das Schlachtschiff auftauchte und die gegnerischen Bomber aus der Stratossphäre niederstießen aber auch das konnte unsere Jungs nicht erschüttern….als gut die Hälfte der gegnerischen Flotte versenkt war und unser Valley seine Bombenladungen auf das gegnerische Schlachtschiff nieder gehen ließ zocken sich die futuristisch anmutenden Schiffe zurück. Der Tag war gerettet und die Leistung von Captain Clark derart beeindruckend dass er umgehend zum Commodore befördert wurde.

Ich hoffe dass die nächsten Wochen ruhiger verlaufen, aber mein Instinkt sagt mir etwas gänzlich anderes.

 Auswirkungen Spiel 3:

Die Kampagne tut wirklich was sie sollte. Mir macht das Spielen in einem „Rahmen“ mehr Spaß als immer einfach „nur so“. Toni hat viele neue Dinge ausprobiert, in Summe war die Flotte noch nicht ganz rund imo aber da sind ein paar Einheiten dabei…….alter Schwede. Der recht klare Ausgang mit dem Sieg der FSA ist ein wenig trügerisch. Ohne die Leistung meiner Jungs zu schmälern, konnte ich erstens die Würflerei vom Vortag teilweise wiederholen und bei Toni war es oft einfach nur ganz knapp…das Pendel hätte auch in die andere Richtung schwingen können.

Nachdem wir nun alle ein Spiel haben, alle ein Regelbuch haben…..auch wenn ich (und auch die anderen!!) hoffen dass sich ein gewisser Flottenchef aus Australien noch einklinkt…..können wir die nächste Phase einläuten! Gewisse Dinge kann man nun schon abschätzen!!
Und hier noch ein paar Bilderchen!

Tisch in voller Pracht. der CHef der CoA hält sich halb im Verborgenen....wir wissen dass du das bist TOni!! Aufstellung sieht die CoA recht konzentriert auf der rechten FLanke. Meine AMis sind mehr aufgeteilt und versuchen vor allem das im Bau befindliche FLugfeld zu schützen.

Das Motto von Tonis Armee war vor allem neue SPielzeuge auszuprobieren und daran mangelt es scheinbar nicht. Schräge Flugscheiben und leicht bauchige kleine Schwimmer ergeben ein recht "rundes" Bild......(okay, vor dem gewaltigen Wortwitz gehe selbst ich in die Knie)

Mag sie nicht.....zu potent sie sind auch wenn sie aussehen als ob sie eh nur große Scheinwerfer hätten.

Mehr neues Spielzeug....sehr hoch fliegende Bomber!!

Mein altes "Saratoga" Trägerlein.

Ein Valley airship, sehr potent das Teil!!

Schlachtlinie der Amis.

Ziele meiner Begierde! Ich musste sie einfach loswerden, was die auf lange Reichweite raushauen und selbst dann noch wenn sie eh im Grunde schon versenkt sind....wahnsinn!! Die vielen Schadensmarker sind im Grunde nur "Repekt".
Tja, bis zum nächsten Mal!

Kommentare:

  1. Juhuu, super zu lesen (wirklich gut geschrieben, Herr Isopp!) und Fotoos. Ich liebe die Nachbetrachtungen der Spiele wirklich und freue mich jedes Mal, wenn du einen neuen Blogeintrag einstellst. Danke für das Spiel, das nächste Mal können sich die Amis warm anziehen :-)

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  2. Haha, Scheinwerfer sind gut! Sieht wie ein gutes Spiel aus dem Hause Isopp aus.

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  3. danke für das Lob! Ja warm anziehen...aber im Atoll ist es eher warm! :).

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  4. Junge Junge, Ihr wollt es echt wissen, was?
    Toll das Ihr so viel zum spielen kommt!
    .. und toll auch dass Du so fleißig drüber berichtest!
    :-)

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  5. Geht gerade recht gut. Hoffe dass die Motivation noch ein paar Monate bleibt aber sollte machbar sein. Und ohne Berichte wäre so eine Kampagne ja nur die Hälfte wert!

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  6. Da hast du natürlich recht - na dann drücke ich mal den Motivationsdaumen - ich freu' mich immer, wenn es hier was neues gibt - und bin natürlich gespannt, wie sich die Kampagne weiter entwickelt! :-)

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