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Samstag, 20. September 2014

Die Reise geht weiter - DW Kampagne 2.0 Unternehmen "Babushka"


Unternehmen „Babushka“

eine erzählerische DW Kampagne in nördlichen Gewässern

 


Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

 

Monatsbericht über die Lage im russischen Reich an Kriegsminister Lord Strathgordon (vertraulich)

Wie im letzten Bericht angemerkt hat sich die Lage im russischen Reich weiter verschlechtert. Leider müssen wir das Verschwinden zweier Agenten vermelden, die von Aufklärungen nach Katarinengrad nicht mehr die ausgemachten Treffpunkte aufgesucht haben. Als direkte Reaktion darauf wurde Protokoll „gelb“ ausgegeben (totale Funkstille und Anweisung an alle betroffenen Agenten sich in neue sichere Häuser zu begeben).

Die recht umfassenden Aktionen des zaristischen Geheimdienst, denen scheinbar auch unsere Agenten zum Opfer gefallen sind, dürften eine direkte Reaktion auf vermehrt auftretende revolutionäre Aktivitäten der sozialistischen Bewegungen sein. Da wir im direkten Umfeld der Großmutter der Revolution (Yekatarina Breshkovsky; von vielen liebevoll „Babushka“ genannt) noch genügend Verbindungsleute haben sind wir hier besser informiert. Es scheint, dass die Unterwanderung großer Teile der „weißen“ Flotte, die im nördlichen Meer stationiert ist, größere Kreise gezogen hat als vorerst angenommen.

Seit Jahren versucht die russische Flotte den Verräter Nikonov zu fassen, der im roten Oktober mit einem revolutionär neuartigem U-Boot geflohen ist und seitdem als Söldner die Meere unsicher macht. Wie das Kriegsministerium sicher weiß, wurde mit Nikonov eine Vereinbarung getroffen, dass er uns Informationen zukommen lässt und britische Konvois nicht angreift. Natürlich für eine Unmenge an Gold und Rohstoffe, die für ihn nicht leicht zu bekommen sind. Was von uns bis jetzt aber nur vermutet wurde scheint sich bewahrheitet zu haben. Nikonov dürfte von allen unbemerkt auf Spitzbergen eine geheime Basis aufgebaut haben, von der er immer wieder auch russische Häfen terrorisierte. Womit er aber nicht gerechnet hat sind Sympathisanten für die sozialistische Sache in seiner Crew. Im Moment ist die Lage noch sehr verworren aber so wie es aussieht scheint ein beträchtlicher Teil der weißen Flotte unter der Führung Breshkovskys nach kleinen Gefechten mit zaristischen Kräften ausgelaufen zu sein und nimmt Kurs auf Spitzbergen.

Diese Vorkommnisse werden unserer Einschätzung nach allerdings nicht auf das russische Reich beschränkt bleiben.  Die Beschattung mehrerer Vertrauter von Lady Veronique Beauchamp hat uns einen Brief in die Hände gespielt der klare Hinweise darauf gibt dass die „Babushka“ in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem imperialen Bund steht (eventuell auch nur mit den Franzosen).

Die sich daraus ergebenden Probleme für unsere Bündnispolitik scheinen außer Frage zu stehen. Um der Dringlichkeit der Angelegenheit Genüge zu tun habe ich eigenmächtig eine Depesche an unseren Schläfer Agent Tostojevsky geschickt um mehr Informationen zu bekommen.

Lady C; VSO (Victoria Street Operative) 3. September 1874
 
Mit diesem kurzen Hintergrundtext wurde die DW-Gemeinschaft auf eine neue Kampagne eingestimmt. Diesmal gehen wir also in nördliche Gefilde und der eine oder andere hat seine Flotte gegen eine neue Flotte getauscht, andere setzen auf vertraute Pferde und hoffen so von Sieg zu Sieg zu eilen. :) Ich hoffe dass auch diese Kampagne wieder das Interesse weckt! :) Bald gibt es auch einen ersten Bilderbericht von einer Schlacht....stay tuned!

Kommentare:

  1. Juchu, es geht wieder los! Sehr schön, freu mich schon auf die kommenden Berichte.

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  2. jau, einen habe ich in petto...mehr hat sich noch getan aber wird schon! Gerade viel los aud en Weltmeeren, die Decks müssen geschrubbt werden, die Kessel geputzt...da bleibt wenig Zeit sich in Kämpfe zu stürzen. :)

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